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Homöopathische Komplexmittel

Einzelmittel, Komplexmittel

Bei den homöopathischen Arzneimitteln unterscheidet man zwischen den mehr als tausend sogenannten Ein-Wirkstoff-Präparaten, den „Einzelmitteln", und den Komplexmitteln. Komplexmittel sind harmonisch aufeinander abgestimmte Präparate, die mehrere bei einem Anwendungsgebiet wirksame Einzelmittel enthalten. Homöopathische Komplexmittel werden meist als Tropfen oder Tabletten in der Apotheke angeboten.

Komplexmittel können die häufig zeitraubende Untersuchung des Patienten abkürzen und die im Einzelfall komplizierte Mittelwahl vereinfachen. Sie orientieren sich, ähnlich wie in der sogenannten Schulmedizin mehr an der Diagnose und dem allgemeinen Krankheitsbild. Die Komplexmittel von Pflüger sind als „Pflügerplexe", einem Arzneimittelsystem, erhältlich und darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere komplexhomöopathische Präparate mit eigenen Namen wie z. B. Asthma Bomin H und Nervoregin®.

Bereits Samuel Hahnemann schlug vor, bestimmte Krankheiten, die aus gleicher Ursache stets gleich ablaufen (z. B. Grippe, Erkältung) mit gleichen Mitteln,
d. h. nach der Diagnose zu behandeln. Dass sich zudem die sinnvolle Kombination mehrerer Mittel positiv auf die Genesung auswirken kann, geht u. a. auf Erfahrungen des italienischen Arztes Graf Mattai (1809-1869) zurück. Mattai stellte fest, dass in vielen Fällen Mischungen verwandter homöopathischer Mittel eine bessere Wirksamkeit aufwiesen als die entsprechenden Einzelmittel. Die theoretischen Grundlagen dazu schuf Professor Bürgi aus Bern. Er stellte fest: „Zwei Substanzen, welche dasselbe Krankheitssymptom beseitigen, addieren sich in ihren Wirkungen, wenn sie gleiche Angriffspunkte haben. Sie potenzieren sich in ihren Wirkungen, wenn sie verschiedene Angriffspunkte haben."

Homöopathische Komplexmittel – Bewährt und wirksam

Eine repräsentative Umfrage des Marplan-Institutes stellte vor einiger Zeit fest, daß 72 % aller Bundesbürger „... etwas von homöopathischen Arzneimitteln halten". Dieses Patienteninteresse schlägt sich auch im Verhalten der Therapeuten nieder. Eine von der „Ärztlichen Allgemeinen" in Auftrag gegebene Umfrage unter Allgemeinärzten und Internisten ergab, daß 76,9 % dieser Ärzte homöopathische Mittel „sehr oft, oft, oder gelegentlich" verschreiben.

Homöopathische Arzneimittel eignen sich besonders gut bei Erkältungen, rheumatischen Erkrankungen, Erschöpfungs- und Unruhezuständen. Hier einige Beispiele:

Asthma-Bomin H, Tropfen (A. Pflüger GmbH & Co.KG)
Das schleimlösende, krampflindernde und entzündungshemmende Arzneimittel wird bei Erkrankungen des Bronchialsystems und einfachen Katarrhen der Atemwege eingesetzt. Besonders quälende Hustenanfälle bei einer akuten Bronchitis können mit diesem schonenden Präparat schnell gelindert werden.

Asthma-Bomin



Rheucastin, Tropfen (A. Pflüger GmbH & Co.KG)
Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises bietet Rheucastin eine besonders sanfte Behandlungsmöglichkeit. Durch die Kombination bewährter Einzelmittel wirkt das Präparat auf verschiedene akute und chronisch-rheumatische Erkrankungen ein und treibt den Genesungsprozess voran. Besonders bewährt hat sich Rheucastin bei Gicht, entzündlichem Rheumatismus und Ischiasschmerzen.

Rheucastin



Nervoregin H Tabletten (A. Pflüger GmbH & Co.KG)
Bei Schlafstörungen, Erschöpfungs- und Unruhezuständen oder nervös bedingten Überempfindlichkeitsreaktionen hilft Nervoregin. Viel frische Luft und sportliche Betätigung unterstützen den Therapieerfolg.

Nervoregin® H Tabletten


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